HIER zu bekommen
Das Buch in wenigen Worten: Ziemlich erzwungen wirkender Neustart der Serie
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Orks vs. Zwerge, Die Zwerge, Die Trolle
"Die Herrschaft der Orks" ist der vierte Orks-Roman, den Michael Peinkofer geschrieben hat. Während die anderen drei relativ zeitnah hintereinander geschrieben worden sind, verging zwischen dem dritten und diesem hier ungefähr ein halbes Jahrzehnt. Die Bücher bis hierhin waren alle in sich abgeschlossen, so dass man sie theoretisch lösgelöst voneinander lesen konnte, aber man sollte es trotzdem in der richtigen Reihenfolge tun, da sie immer auf den Ergebnissen des vorherigen Buchs aufbauen und man sich also den Spaß an den Vorgängern rauben würde, wenn man die bis dahin noch nicht gelesen hat. Erzählt wird die Geschichte von Rammar und Balbok, zwei ungleichen Orkbrüdern. Diesmal gibt es einen größeren Sprung in der vergangenen Zeit als sonst, was an einer Eigenschaft der Insel der Orks liegt, die ich besser nicht näher schildern sollte, um niemanden zu spoilern, der das Buch noch nicht gelesen hat. Dadurch hat sich in Erdwelt viel verändert, und nichts ist mehr so, wie es mal war und wie es die beiden Brüder gewohnt waren.
Ich denke, als Michael Peinkofer seine anderen Orks-Bücher geschrieben hatte, hatte er nicht geplant, noch einen vierten zu schreiben. Deswegen musste er sich auch ein Mittel überlegen, wie er es schaffen könnte, sich ein paar Figuren zu entledigen, deren Geschichte auserzählt war und die er nicht mehr gebrauchen konnte. Insgesamt hat mir das neue Umfeld, in dem sich Balbok und Rammar nun bewegten, viel weniger gefallen als vorher. Obwohl das Drumherum komplett neu ist, sind die Gags im Zusammenspiel der beiden Orkbrüder wieder die gleichen, das hat sich bis hierhin auch schon ziemlich erschöpft und wurde auch nicht aufgefrischt. Sehr geärgert habe ich mich aber ich mich aber über das Ende, das diesmal keines war. Stattdessen wird man einfach komplett aus der Geschichte herausgerissen und mit vielen offenen Fragen hängengelassen. Schade, wäre nach dem dritten Band Schluss gewesen, wäre alles schön abgerundet gewesen, so aber wirkt der Bogen doch ziemlich überspannt.
2 von 5 Punkte!
Posts mit dem Label Fantasy werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fantasy werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 8. Januar 2015
Michael Peinkofer: Das Gesetz der Orks
HIER zu bekommen
Das Buch in wenigen Worten: Wieder ein starker Orks-Roman, aber nicht ganz auf dem Level des Vorgängers
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Orks vs. Zwerge, Die Zwerge, Die Trolle
"Das Gesetz der Orks" ist der bis hierhin dritte Orks-Roman von Michael Peinkofer gewesen und damit der Nachfolger zum "Schwur der Orks". In den Büchern wird jeweils die Geschichte der beiden ungleichen Orkbrüder Rammar und Balbok erzählt, sie bauen also aufeinander auf. Allerdings sind die einzelnen Romane in sich abgeschlossen, man kann sie also unabhängig von den anderen lesen. Um sich den Spaß nicht kaputtzumachen, sollte man trotzdem auf die Reihenfolge achten. Diesmal befinden sich die beiden Helden, wenn man sie überhaupt so nennen will, auf einer Insel, auf der scheinbar alles verdreht ist. Hier sind die Elfen die scheinbar bösen Sklavenhalter, während die Orks ihre Opfer sind, die für sie in den Minen schuften müssen. Rammar und Balbok wollen sich das im Gegensatz zu den anderen Orks natürlich nicht gefallen lassen ...
Soviel kann man schon mal festhalten: Wenn man Peinkofers vorherige Orks-Bücher mochte, dann wird man unweigerlich auch dieses hier wieder gut finden, weil es genau die gleichen Stärken aufweist wie die Bücher vorher. Das Tempo wird von Peinkofer immer sehr hoch gehalten, die Kapitel sind relativ kurz und es geht immer voran. Die Geschichte nimmt sich wieder nicht zu ernst, sondern geht mit einer großen Menge Humor zur Sache, insgesamt sind Peinkofers Bücher viel stärker an ein junges Publikum gerichtet als die von vergleichbaren Autoren. Auch wenn das Buch wieder gut war, hat es mir aber doch nicht ganz so gefallen wie der großartige Vorgänger, was daran liegen könnte, dass ich die Bücher damals alle relativ zeitnah hintereinander gelesen hatte. Dadurch fiel stark auf, dass sich einiges wiederholt, der Aufbau und Ablauf der einzelnen Bücher sich nicht groß unterscheidet und auch bei den Sticheleien zwischen den beiden Brüdern verflixt viele Wiederholungen vorkommen, zwangsläufig. Aber das klingt sicherlich negativer, als ich es meine, denn das Buch hat trotzdem wieder großen Spaß gemacht.
4 von 5 Punkte!
Das Buch in wenigen Worten: Wieder ein starker Orks-Roman, aber nicht ganz auf dem Level des Vorgängers
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Orks vs. Zwerge, Die Zwerge, Die Trolle
"Das Gesetz der Orks" ist der bis hierhin dritte Orks-Roman von Michael Peinkofer gewesen und damit der Nachfolger zum "Schwur der Orks". In den Büchern wird jeweils die Geschichte der beiden ungleichen Orkbrüder Rammar und Balbok erzählt, sie bauen also aufeinander auf. Allerdings sind die einzelnen Romane in sich abgeschlossen, man kann sie also unabhängig von den anderen lesen. Um sich den Spaß nicht kaputtzumachen, sollte man trotzdem auf die Reihenfolge achten. Diesmal befinden sich die beiden Helden, wenn man sie überhaupt so nennen will, auf einer Insel, auf der scheinbar alles verdreht ist. Hier sind die Elfen die scheinbar bösen Sklavenhalter, während die Orks ihre Opfer sind, die für sie in den Minen schuften müssen. Rammar und Balbok wollen sich das im Gegensatz zu den anderen Orks natürlich nicht gefallen lassen ...
Soviel kann man schon mal festhalten: Wenn man Peinkofers vorherige Orks-Bücher mochte, dann wird man unweigerlich auch dieses hier wieder gut finden, weil es genau die gleichen Stärken aufweist wie die Bücher vorher. Das Tempo wird von Peinkofer immer sehr hoch gehalten, die Kapitel sind relativ kurz und es geht immer voran. Die Geschichte nimmt sich wieder nicht zu ernst, sondern geht mit einer großen Menge Humor zur Sache, insgesamt sind Peinkofers Bücher viel stärker an ein junges Publikum gerichtet als die von vergleichbaren Autoren. Auch wenn das Buch wieder gut war, hat es mir aber doch nicht ganz so gefallen wie der großartige Vorgänger, was daran liegen könnte, dass ich die Bücher damals alle relativ zeitnah hintereinander gelesen hatte. Dadurch fiel stark auf, dass sich einiges wiederholt, der Aufbau und Ablauf der einzelnen Bücher sich nicht groß unterscheidet und auch bei den Sticheleien zwischen den beiden Brüdern verflixt viele Wiederholungen vorkommen, zwangsläufig. Aber das klingt sicherlich negativer, als ich es meine, denn das Buch hat trotzdem wieder großen Spaß gemacht.
4 von 5 Punkte!
Michael Peinkofer: Der Schwur der Orks
HIER zu bekommen
Das Buch in wenigen Worten: Stärkster Roman von Michael Peinkofers Orkreihe
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Orks vs. Zwerge, Die Zwerge, Die Trolle
"Der Schwur der Orks" ist chronologisch der zweite Orks-Roman von Michael Peinkofer und der Nachfolger der "Rückkehr der Orks". In beiden Fällen handelt es um eine in sich abgeschlossene Geschichte, aber man sollte die Bücher trotzdem in der richtigen Reihenfolge lesen, weil man sonst erfahren würde, wie das vorherige Buch ausgegangen ist. Im Mittelpunkt des zweiten Buchs stehen wieder die vollkommen ungleichen Orkbrüder Rammar und Balbok, die es sich in ihrer Heimat, der Modermark, gut gehen lassen. Dann aber taucht ein Mensch bei den Orks auf und bittet sie um Hilfe. Eigentlich ein Vertreter der Todfeinde, aber manchmal gibt es eben Ereignisse, die unglaubliche Bündnisse erfordern ...
In meinen Augen ist der "Schwur der Orks" der stärkste der (bisher) geschriebenen vier Orks-Romane aus der Feder von Michael Peinkofer. Das ist vor allem der Ausgewogenheit der Geschichte zu verdanken. Wieder bedient sich Peinkofer des Mittels der Slapstick, um dafür zu sorgen, dass seine beiden Helden nicht wie stupide Schläger durch die Welten von Erdwelt ziehen, sondern einen großen Unterhaltungsfaktor haben. Während das im ersten Teil bisweilen so übertrieben wurde, dass es leicht nervte, war das beim zweiten Teil nicht in der Form zu verspüren. Stattdessen wirkte die Geschichte so, als sei sie genau im richtigen Gleichgewicht zwischen spaßiger und spannender Unterhaltung. "Der Schwur der Orks" ist kein sich extrem ernst nehmender Fantasyroman, in dem ellenlange Kampfhandlungen beschrieben und bejubelt werden, sondern ein humorvoller Schmöker für junge Fans des Genres, und diesen Zweck erfüllt er sehr gut.
5 von 5 Punkte!
Das Buch in wenigen Worten: Stärkster Roman von Michael Peinkofers Orkreihe
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Orks vs. Zwerge, Die Zwerge, Die Trolle
"Der Schwur der Orks" ist chronologisch der zweite Orks-Roman von Michael Peinkofer und der Nachfolger der "Rückkehr der Orks". In beiden Fällen handelt es um eine in sich abgeschlossene Geschichte, aber man sollte die Bücher trotzdem in der richtigen Reihenfolge lesen, weil man sonst erfahren würde, wie das vorherige Buch ausgegangen ist. Im Mittelpunkt des zweiten Buchs stehen wieder die vollkommen ungleichen Orkbrüder Rammar und Balbok, die es sich in ihrer Heimat, der Modermark, gut gehen lassen. Dann aber taucht ein Mensch bei den Orks auf und bittet sie um Hilfe. Eigentlich ein Vertreter der Todfeinde, aber manchmal gibt es eben Ereignisse, die unglaubliche Bündnisse erfordern ...
In meinen Augen ist der "Schwur der Orks" der stärkste der (bisher) geschriebenen vier Orks-Romane aus der Feder von Michael Peinkofer. Das ist vor allem der Ausgewogenheit der Geschichte zu verdanken. Wieder bedient sich Peinkofer des Mittels der Slapstick, um dafür zu sorgen, dass seine beiden Helden nicht wie stupide Schläger durch die Welten von Erdwelt ziehen, sondern einen großen Unterhaltungsfaktor haben. Während das im ersten Teil bisweilen so übertrieben wurde, dass es leicht nervte, war das beim zweiten Teil nicht in der Form zu verspüren. Stattdessen wirkte die Geschichte so, als sei sie genau im richtigen Gleichgewicht zwischen spaßiger und spannender Unterhaltung. "Der Schwur der Orks" ist kein sich extrem ernst nehmender Fantasyroman, in dem ellenlange Kampfhandlungen beschrieben und bejubelt werden, sondern ein humorvoller Schmöker für junge Fans des Genres, und diesen Zweck erfüllt er sehr gut.
5 von 5 Punkte!
Michael Peinkofer: Die Rückkehr der Orks
HIER zu bekommen
Das Buch in wenigen Worten: Humorvoller Fantasyroman, der sich selbst nicht ganz ernst nimmt
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Orks vs. Zwerge, Die Zwerge, Die Trolle
Michael Peinkofer erzählt in seinem Buch, das gleichzeitig der Anfang einer Reihe von aufeinander aufbauenden, aber in sich abgeschlossenen Romanen ist, die Geschichte der beiden ungleichen Orkbrüder Balbok und Rammar. Sie ziehen mit einem Trupp Orks durchs Land und geraten in ein Gemetzel, in dem alle Mitglieder ihrer Gruppe vernichtet werden, nur nicht sie selbst. Balbok und Rammer flüchten und vergessen dabei, dass es gute alte Orktradition ist, das Haupt des gefallenen Anführers mit nach Hause zu nehmen, damit es standesgemäß geschrumpft und zu einer orkischen Ikone umgearbeitet werden kann. Also müssen sie noch einmal aufbrechen, und dabei geraten sie in das Abenteuer ihres Lebens.
Im Gegensatz zu den unzumutbaren Orks bei Stan Nicholls, die sich streckenweise so hochtrabend unterhielten, als seien sie wissenschaftliche Mitarbeiter an einer Universität, sind die Orks bei Peinkofer schon viel näher an dem "typischen Orkbild", das man als häufiger Leser oder häufige Leserin von Fantasyromanen haben dürfte. Keine Spur von Edelmut, sondern reine Haudraufs ... aber auch nur fast. Da es langweilig gewesen wäre, stromlinienförmig grunzende und stumpf auf alles einschlagende Schweinchennasen in den Mittelpunkt seines Romans zu rücken, wählte Peinkofer das Mittel der Slapstick: Seine Orks sind in ihrer orkischen Tumbheit (ohne dass sie es selbst wollen) sympathisch, weil sie witzig sind. "Die Rückkehr der Orks" ist daher tendentiell eher für jüngere Fantasy-Fans geeignet. Teilweise ist die Slapstick ein Stück zu überdreht, werden Running Gags zu oft gebracht, aber das ist nur ein kleiner Abstrich. Die erzählte Geschichte ist zwar nicht die Neuerfindung des Rads, aber sie ist doch ideenreich und durchweg unterhaltsam, und sie parodiert teils auf gelungene Weise das ganze Fantasy-Genre, so dass sich der Roman am Ende als empfehlenswertes Buch bezeichnen lässt.
4 von 5 Punkte!
Das Buch in wenigen Worten: Humorvoller Fantasyroman, der sich selbst nicht ganz ernst nimmt
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Orks vs. Zwerge, Die Zwerge, Die Trolle
Michael Peinkofer erzählt in seinem Buch, das gleichzeitig der Anfang einer Reihe von aufeinander aufbauenden, aber in sich abgeschlossenen Romanen ist, die Geschichte der beiden ungleichen Orkbrüder Balbok und Rammar. Sie ziehen mit einem Trupp Orks durchs Land und geraten in ein Gemetzel, in dem alle Mitglieder ihrer Gruppe vernichtet werden, nur nicht sie selbst. Balbok und Rammer flüchten und vergessen dabei, dass es gute alte Orktradition ist, das Haupt des gefallenen Anführers mit nach Hause zu nehmen, damit es standesgemäß geschrumpft und zu einer orkischen Ikone umgearbeitet werden kann. Also müssen sie noch einmal aufbrechen, und dabei geraten sie in das Abenteuer ihres Lebens.
Im Gegensatz zu den unzumutbaren Orks bei Stan Nicholls, die sich streckenweise so hochtrabend unterhielten, als seien sie wissenschaftliche Mitarbeiter an einer Universität, sind die Orks bei Peinkofer schon viel näher an dem "typischen Orkbild", das man als häufiger Leser oder häufige Leserin von Fantasyromanen haben dürfte. Keine Spur von Edelmut, sondern reine Haudraufs ... aber auch nur fast. Da es langweilig gewesen wäre, stromlinienförmig grunzende und stumpf auf alles einschlagende Schweinchennasen in den Mittelpunkt seines Romans zu rücken, wählte Peinkofer das Mittel der Slapstick: Seine Orks sind in ihrer orkischen Tumbheit (ohne dass sie es selbst wollen) sympathisch, weil sie witzig sind. "Die Rückkehr der Orks" ist daher tendentiell eher für jüngere Fantasy-Fans geeignet. Teilweise ist die Slapstick ein Stück zu überdreht, werden Running Gags zu oft gebracht, aber das ist nur ein kleiner Abstrich. Die erzählte Geschichte ist zwar nicht die Neuerfindung des Rads, aber sie ist doch ideenreich und durchweg unterhaltsam, und sie parodiert teils auf gelungene Weise das ganze Fantasy-Genre, so dass sich der Roman am Ende als empfehlenswertes Buch bezeichnen lässt.
4 von 5 Punkte!
Montag, 5. Januar 2015
T.S. Orgel: Der Schatz der Ahnen
HIER zu bekommen
Das Buch in wenigen Worten: Abermals ein perfekter Ausflug in die Orgelsche Orks- und Zwergenwelt
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Orks vs. Zwerge, Die Zwerge, Die Rückkehr der Orks
"Der Schatz der Ahnen" ist nunmehr der dritte Band der Buchreihe "Orks vs. Zwerge", die von den Gebrüdern Orgel geschrieben worden ist. Als das Buch vor einigen Wochen erschienen ist, hatte ich sofort gelesen, da mir die Vorgänger so gut gefallen hatten, dass ich es mir damals schon vorbestellt hatte. Die Orka machen sich darin auf den Weg in die östlichen Berge, weil sie davon ausgehen, dass die große Finsternis noch nicht bezwungen ist und nur dort vernichtet werden kann. Auch Glond ist auf dem Weg dorthin, weil er auf Indizien gestoßen ist, die diese Vermutung bestätigen. Gleichzeitig scheint es bei den Zwergen einen Verräter in der eigenen Festung zu geben, denn es kommt immer wieder zu seltsamen Todesfällen.
Der dritte Band der Buchreihe steht den anderen beiden Büchern überhaupt nichts nach, sondern hat alle meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Nicht nur, dass es einfach wieder toll war, die ganzen Figuren noch einmal ein Stück begleiten zu können, die man aus den ersten beiden Büchern schon kannte und schätzen gelernt hat, sie durchleben abermals ein dermaßen fesselndes Abenteuer, dass man das Buch eigentlich gar nicht wieder weglegen will, bis man es zu Ende gelesen hat. Wieder haben die Orgels ihre Ideen, und diese sind wirklich eine Klasse für sich, schriftstellerisch fabelhaft umgesetzt, und man hängt ihnen geradezu an ihren Lippen. Insgesamt hat das Buch die Reihe wunderbar abgerundet, ich glaube, besser hätte das nicht gemacht werden können. Ich hatte einen Heidenspaß und freue mich schon auf das nächste Buch, das aus der Feder der beiden Männer geschöpft werden wird. Fantasy-Trilogien haben ja die Eigenschaft, dass ihnen eigentlich immer noch etwas folgt, auch wenn sie eigentlich auserzählt sind, und in dem Fall wäre das eine richtig gute Nachricht. ;-)
5 von 5 Punkte!
Das Buch in wenigen Worten: Abermals ein perfekter Ausflug in die Orgelsche Orks- und Zwergenwelt
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Orks vs. Zwerge, Die Zwerge, Die Rückkehr der Orks
"Der Schatz der Ahnen" ist nunmehr der dritte Band der Buchreihe "Orks vs. Zwerge", die von den Gebrüdern Orgel geschrieben worden ist. Als das Buch vor einigen Wochen erschienen ist, hatte ich sofort gelesen, da mir die Vorgänger so gut gefallen hatten, dass ich es mir damals schon vorbestellt hatte. Die Orka machen sich darin auf den Weg in die östlichen Berge, weil sie davon ausgehen, dass die große Finsternis noch nicht bezwungen ist und nur dort vernichtet werden kann. Auch Glond ist auf dem Weg dorthin, weil er auf Indizien gestoßen ist, die diese Vermutung bestätigen. Gleichzeitig scheint es bei den Zwergen einen Verräter in der eigenen Festung zu geben, denn es kommt immer wieder zu seltsamen Todesfällen.
Der dritte Band der Buchreihe steht den anderen beiden Büchern überhaupt nichts nach, sondern hat alle meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Nicht nur, dass es einfach wieder toll war, die ganzen Figuren noch einmal ein Stück begleiten zu können, die man aus den ersten beiden Büchern schon kannte und schätzen gelernt hat, sie durchleben abermals ein dermaßen fesselndes Abenteuer, dass man das Buch eigentlich gar nicht wieder weglegen will, bis man es zu Ende gelesen hat. Wieder haben die Orgels ihre Ideen, und diese sind wirklich eine Klasse für sich, schriftstellerisch fabelhaft umgesetzt, und man hängt ihnen geradezu an ihren Lippen. Insgesamt hat das Buch die Reihe wunderbar abgerundet, ich glaube, besser hätte das nicht gemacht werden können. Ich hatte einen Heidenspaß und freue mich schon auf das nächste Buch, das aus der Feder der beiden Männer geschöpft werden wird. Fantasy-Trilogien haben ja die Eigenschaft, dass ihnen eigentlich immer noch etwas folgt, auch wenn sie eigentlich auserzählt sind, und in dem Fall wäre das eine richtig gute Nachricht. ;-)
5 von 5 Punkte!
T.S. Orgel: Fluch der Dunkelheit
HIER zu bekommen
Das Buch in wenigen Worten: Gläzend gelungener Nachfolger und ein Muss für die Fans von "Orks vs. Zwerge"
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Orks vs. Zwerge, Die Zwerge, Die Rückkehr der Orks
"Der Fluch der Dunkelheit" ist der zweite Band der von den Orgel-Brüdern geschriebenen Buchreihe "Orks vs. Zwerge". In diesem Roman geht es damit los, dass sich die Zwerge zu einer Gegenoffensive rüsten müssen, nachdem ihre mächtige Festung Derok gefallen ist. Zur gleichen Zeit droht jedoch eine böse Macht die Geister der Toten aufzuwecken und das Land der Lebenden für immer zu vernichten.
Die Idee des zweiten Buchs erinnert ein bißchen an das "Tote Land", das Markus Heitz in einem von seinen Zwergenbüchern thematisiert hatte, aber inhaltlich ist hier natürlich wieder alles ganz anders. Wer den ersten Band von "Orks vs. Zwerge" mochte, der wird sich auch hier wieder wohlfühlen, denn das Buch greift die ganzen Stärken davon wieder auf und erzählt eine tolle Geschichte, die von Anfang an bis zum Ende einfach Spaß macht. Wieder wird nicht nur eine Seite betrachtet, sondern Orks und Zwerge separat, geschrieben von jeweils einem der beiden Orgel-Brüder, wenn ich es richtig verstanden habe. Wieder ist das alles einfach ganz toll gelungen, man wird durchweg mitgerissen und spaßig ist es zwischendrin auch immer mal wieder. Kurzum, das Buch bietet einfach alles, was einen guten Fantasyroman ausmacht.
5 von 5 Punkte!
Das Buch in wenigen Worten: Gläzend gelungener Nachfolger und ein Muss für die Fans von "Orks vs. Zwerge"
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Orks vs. Zwerge, Die Zwerge, Die Rückkehr der Orks
"Der Fluch der Dunkelheit" ist der zweite Band der von den Orgel-Brüdern geschriebenen Buchreihe "Orks vs. Zwerge". In diesem Roman geht es damit los, dass sich die Zwerge zu einer Gegenoffensive rüsten müssen, nachdem ihre mächtige Festung Derok gefallen ist. Zur gleichen Zeit droht jedoch eine böse Macht die Geister der Toten aufzuwecken und das Land der Lebenden für immer zu vernichten.
Die Idee des zweiten Buchs erinnert ein bißchen an das "Tote Land", das Markus Heitz in einem von seinen Zwergenbüchern thematisiert hatte, aber inhaltlich ist hier natürlich wieder alles ganz anders. Wer den ersten Band von "Orks vs. Zwerge" mochte, der wird sich auch hier wieder wohlfühlen, denn das Buch greift die ganzen Stärken davon wieder auf und erzählt eine tolle Geschichte, die von Anfang an bis zum Ende einfach Spaß macht. Wieder wird nicht nur eine Seite betrachtet, sondern Orks und Zwerge separat, geschrieben von jeweils einem der beiden Orgel-Brüder, wenn ich es richtig verstanden habe. Wieder ist das alles einfach ganz toll gelungen, man wird durchweg mitgerissen und spaßig ist es zwischendrin auch immer mal wieder. Kurzum, das Buch bietet einfach alles, was einen guten Fantasyroman ausmacht.
5 von 5 Punkte!
T.S. Orgel: Orks vs. Zwerge
HIER zu bekommen
Das Buch in wenigen Worten: Fantasy aus deutschen Landen auf höchstem Niveau
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Die Zwerge, Die Rückkehr der Orks, Die Trolle
Das Thema von "Orks vs. Zwerge" und den Folgeromanen ist alles andere als neu: Orks und Zwerge führen gegeneinander Krieg. Nun stehen sie vor einer gigantischen Schlacht, die darüber entscheiden wird, welche der beiden Rassen eine Zukunft hat. Wie so oft stürmen wilde Orkhorden auf die Zwergenfesten an, wie so oft sind es tausende und abertausende von ihnen, und wie so oft sterben sie auch in Massen, was dementsprechend viele altbekannte Kampfbeschreibungen nach sich zieht. Die Orgels machen aber einen Unterschied, denn die Orks sind bei ihnen nicht einfach nur tumbes Fallobst und die Klischeebösen, sondern sie widmen sich tatsächlich beiden Seiten, geben ihnen durchdachte nachvollziehbare Aufgaben und verteilen die Sympathien der Leser nicht einseitig zu den Zwergen, sondern betrachten tatsächlich beide Seiten.
Orks und Zwerge sind zwei der wohl populärsten Rassen aus Fantasywelten, seitdem Tolkien sie vor vielen Jahrzehnten wiederbelebt hat. Sieht man mal von der vollkommen danebengegangenen Orks-Reihe von Stan Nicholls ab, sind sie auch sehr oft in gutklassigen Buchreihen in den Mittelpunkt gerückt worden. Als ich zum ersten Mal von "Orks vs. Zwerge" gehört hatte, dachte ich noch, das sei einfach nur eine weitere Reihe unter vielen, denn immerhin klang auch der Ansatzpunkt zur Geschichte nicht sehr neu, doch weit gefehlt. "Orks vs. Zwerge" ist eine brilliante Reihe, und das ging schon mit diesem Auftaktbuch los. Das Buch ist packend geschrieben und spannend vom Buchdeckel bis zur Rückseite, sprachlich sehr gut, pointiert und voller kreativer guter Ideen. Ich war schwer begeistert, als ich es gelesen hatte!
5 von 5 Punkte!
Das Buch in wenigen Worten: Fantasy aus deutschen Landen auf höchstem Niveau
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Die Zwerge, Die Rückkehr der Orks, Die Trolle
Das Thema von "Orks vs. Zwerge" und den Folgeromanen ist alles andere als neu: Orks und Zwerge führen gegeneinander Krieg. Nun stehen sie vor einer gigantischen Schlacht, die darüber entscheiden wird, welche der beiden Rassen eine Zukunft hat. Wie so oft stürmen wilde Orkhorden auf die Zwergenfesten an, wie so oft sind es tausende und abertausende von ihnen, und wie so oft sterben sie auch in Massen, was dementsprechend viele altbekannte Kampfbeschreibungen nach sich zieht. Die Orgels machen aber einen Unterschied, denn die Orks sind bei ihnen nicht einfach nur tumbes Fallobst und die Klischeebösen, sondern sie widmen sich tatsächlich beiden Seiten, geben ihnen durchdachte nachvollziehbare Aufgaben und verteilen die Sympathien der Leser nicht einseitig zu den Zwergen, sondern betrachten tatsächlich beide Seiten.
Orks und Zwerge sind zwei der wohl populärsten Rassen aus Fantasywelten, seitdem Tolkien sie vor vielen Jahrzehnten wiederbelebt hat. Sieht man mal von der vollkommen danebengegangenen Orks-Reihe von Stan Nicholls ab, sind sie auch sehr oft in gutklassigen Buchreihen in den Mittelpunkt gerückt worden. Als ich zum ersten Mal von "Orks vs. Zwerge" gehört hatte, dachte ich noch, das sei einfach nur eine weitere Reihe unter vielen, denn immerhin klang auch der Ansatzpunkt zur Geschichte nicht sehr neu, doch weit gefehlt. "Orks vs. Zwerge" ist eine brilliante Reihe, und das ging schon mit diesem Auftaktbuch los. Das Buch ist packend geschrieben und spannend vom Buchdeckel bis zur Rückseite, sprachlich sehr gut, pointiert und voller kreativer guter Ideen. Ich war schwer begeistert, als ich es gelesen hatte!
5 von 5 Punkte!
Ina Linger: Falaysia V - Ilia Tracha
HIER zu bekommen
Das Buch in wenigen Worten: Wieder eine gelungene Fortsetzung ohne nachzulassen
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Falaysia 1 (und Nachfolger), Alia, Die Welt der vier Jahreszeiten
"Ilia Tracha" ist nunmehr schon der fünfte Band der Falaysia-Reihe, die seit rund zwei Jahren im Abstand von ungefähr einem halben Jahr erscheinen. Ich weiß gar nicht, wie ich damals darüber gestolpert bin, aber ich glaube, ich war schon ziemlich von Anfang an dabei, wenn ich mich richtig erinnere. Jenna und Marek befinden sich in Band 5 auf der Suche nach einem weiteren Bruchstück von Cardasol, während Leon weiter quasi seine eigene Story hat, die auch weiter erzählt wird. Viel Wert wird dabei diesmal auf die Konstellation Jenna-Marek gelegt und auf die Weiterentwicklung der Figuren, vor allem bei Marek.
Man könnte ja nach nunmehr fünf Büchern denken, dass irgendwann ein Durchhänger kommen müsste, denn immerhin sind die einzelnen Falaysia-Bücher alles andere als kurz. Meistens ist es ja bei Fantasy-Reihen so, dass es irgendwann zu weit getrieben wird und die Story nicht mehr so viel hergibt, dass es noch so viel Spaß macht wie zu Beginn. Trotzdem hat es Ina Linger schon wieder geschafft, beim Lesen zu fesseln, und zwar von der ersten Seite an. Am Ende wird man dann wieder, wenn es am spannendsten geworden ist, mit einem Cliffhanger zurückgelassen und schon ist man wieder gespannt, wie es wohl weitergehen wird und eigentlich ist damit auch schon wieder gesichert, dass es im sechsten Buch unterhaltsam weitergehen --und dann wohl zu Ende gehen-- wird. Wer die ersten vier Bände mochte, wird darum auch "Ilia Tracha" wieder lieben, und wer die vier Bände noch nicht gelesen hat, sollte erst einmal mit dem ersten anfangen, um voll und ganz in die fremde Welt eintauchen zu können. :-)
5 von 5 Punkte!
Das Buch in wenigen Worten: Wieder eine gelungene Fortsetzung ohne nachzulassen
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Falaysia 1 (und Nachfolger), Alia, Die Welt der vier Jahreszeiten
"Ilia Tracha" ist nunmehr schon der fünfte Band der Falaysia-Reihe, die seit rund zwei Jahren im Abstand von ungefähr einem halben Jahr erscheinen. Ich weiß gar nicht, wie ich damals darüber gestolpert bin, aber ich glaube, ich war schon ziemlich von Anfang an dabei, wenn ich mich richtig erinnere. Jenna und Marek befinden sich in Band 5 auf der Suche nach einem weiteren Bruchstück von Cardasol, während Leon weiter quasi seine eigene Story hat, die auch weiter erzählt wird. Viel Wert wird dabei diesmal auf die Konstellation Jenna-Marek gelegt und auf die Weiterentwicklung der Figuren, vor allem bei Marek.
Man könnte ja nach nunmehr fünf Büchern denken, dass irgendwann ein Durchhänger kommen müsste, denn immerhin sind die einzelnen Falaysia-Bücher alles andere als kurz. Meistens ist es ja bei Fantasy-Reihen so, dass es irgendwann zu weit getrieben wird und die Story nicht mehr so viel hergibt, dass es noch so viel Spaß macht wie zu Beginn. Trotzdem hat es Ina Linger schon wieder geschafft, beim Lesen zu fesseln, und zwar von der ersten Seite an. Am Ende wird man dann wieder, wenn es am spannendsten geworden ist, mit einem Cliffhanger zurückgelassen und schon ist man wieder gespannt, wie es wohl weitergehen wird und eigentlich ist damit auch schon wieder gesichert, dass es im sechsten Buch unterhaltsam weitergehen --und dann wohl zu Ende gehen-- wird. Wer die ersten vier Bände mochte, wird darum auch "Ilia Tracha" wieder lieben, und wer die vier Bände noch nicht gelesen hat, sollte erst einmal mit dem ersten anfangen, um voll und ganz in die fremde Welt eintauchen zu können. :-)
5 von 5 Punkte!
Stan Nicholls: Die Orks
HIER zu bekommen!
Das Buch in wenigen Worten: Gute Geschichte, die durch seltsame Dialoge vernichtet wird
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Orks vs. Zwerge, Die Rückkehr der Orks, Die Trolle
"Die Orks" von Stan Nicholls ist ein sehr erfolgreiches Buch gewesen und einer der Gründe, warum dann später zu anderen Fantasy-Rassen weitere sehr erfolgreiche Buchreihen erschienen sind. Es wollten dann alle etwas vom großen Kuchen abhaben. ;-) In dem Buch befinden sich die Orks in einem großen Krieg mit den Menschen. Im Zentrum des Buchs steht dabei eine kleine Truppe von Orkkriegern, die von einer Zauberin den Auftrag bekommen hat, ein magisches Artefakt zu beschaffen, das der entscheidende Vorteil im Krieg werden könnte. Der kleine bunte Haufen an Orks, die teilweise sehr unterschiedlich sind, muss sich dabei diversen Gefahren stellen und bekommt es immer wieder mit Kobolden, vor allem aber den Menschen"horden" zu tun.
Man hat ja eine gewisse Vorstellung davon, wie sich die einzelnen Fantasy-Rassen, die man landläufig kennt, verhalten sollte, was sie für Eigenschaften haben sollten und so weiter. Orks sind eigentlich das Fantasy-Fallobst und werden als dumm und schwach dargestellt, nur durch die große Anzahl bedrohlich. Bei Nicholls verkommen die Orks stattdessen zu schlauen Wesen, die sich untereinander so unterhalten, als wären sie Bürokraten. Vielleicht liegt es nicht am Autor, sondern am Übersetzer, der etwas falsch verstanden hat? So jedenfalls haben die Dialoge den ganzen Eindruck von der Geschichte zerstört, denn das passte einfach nicht. Hinzu kam dann noch, dass die Dialoge auch ohne die merkwürdige gehobene Sprache nicht gut gewesen wären, weil es oft in gehaltloses Hin und Her ausartete, ohne dass in den Gesprächen inhaltlich viel gesagt wurde. Auf noch ein Buch in dem Stil hatte ich nach diesem Buch deswegen keine Lust mehr und habe die Nachfolger dann nicht mehr gelesen. Schade drum, denn die Geschichte selber gab eigentlich einiges her.
3 von 5 Punkte!
Das Buch in wenigen Worten: Gute Geschichte, die durch seltsame Dialoge vernichtet wird
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Orks vs. Zwerge, Die Rückkehr der Orks, Die Trolle
"Die Orks" von Stan Nicholls ist ein sehr erfolgreiches Buch gewesen und einer der Gründe, warum dann später zu anderen Fantasy-Rassen weitere sehr erfolgreiche Buchreihen erschienen sind. Es wollten dann alle etwas vom großen Kuchen abhaben. ;-) In dem Buch befinden sich die Orks in einem großen Krieg mit den Menschen. Im Zentrum des Buchs steht dabei eine kleine Truppe von Orkkriegern, die von einer Zauberin den Auftrag bekommen hat, ein magisches Artefakt zu beschaffen, das der entscheidende Vorteil im Krieg werden könnte. Der kleine bunte Haufen an Orks, die teilweise sehr unterschiedlich sind, muss sich dabei diversen Gefahren stellen und bekommt es immer wieder mit Kobolden, vor allem aber den Menschen"horden" zu tun.
Man hat ja eine gewisse Vorstellung davon, wie sich die einzelnen Fantasy-Rassen, die man landläufig kennt, verhalten sollte, was sie für Eigenschaften haben sollten und so weiter. Orks sind eigentlich das Fantasy-Fallobst und werden als dumm und schwach dargestellt, nur durch die große Anzahl bedrohlich. Bei Nicholls verkommen die Orks stattdessen zu schlauen Wesen, die sich untereinander so unterhalten, als wären sie Bürokraten. Vielleicht liegt es nicht am Autor, sondern am Übersetzer, der etwas falsch verstanden hat? So jedenfalls haben die Dialoge den ganzen Eindruck von der Geschichte zerstört, denn das passte einfach nicht. Hinzu kam dann noch, dass die Dialoge auch ohne die merkwürdige gehobene Sprache nicht gut gewesen wären, weil es oft in gehaltloses Hin und Her ausartete, ohne dass in den Gesprächen inhaltlich viel gesagt wurde. Auf noch ein Buch in dem Stil hatte ich nach diesem Buch deswegen keine Lust mehr und habe die Nachfolger dann nicht mehr gelesen. Schade drum, denn die Geschichte selber gab eigentlich einiges her.
3 von 5 Punkte!
Abonnieren
Posts (Atom)